Ich, die Fructoseintoleranz und Fructoflor [Anzeige]

Wer die Diagnose Fructoseintoleranz erhalten, wird sich irgendwann auf die Suche begeben, ein passendes Gegenmittel zu finden. Bei mir war das genau umgekehrt, das Gegenmittel hat mich gesucht und gefunden. Über meinen karenzzeit.blog hat mich die Firma AixSwiss B.V. gefunden und kontaktiert. AixSwiss B.V. vertreibt das angebliche Gegenmittel gegen Fructoseintoleranz „Fructoflor“. Mir wurde kostenlos eine 2-Monatspackung zugesandt, die ich anschließend getestet habe. Den Testbericht dazu gibt es heute exklusiv für meine Leser! [Anzeige]


Fructoflor, was ist das überhaupt?

fructoflor_fructoseintoleranzAls mich die Email erreichte und mir eine 2-Monatspackung angeboten wurde, war ich sehr skeptisch. Wenn eine Marke wie „Fructoflor“ es nötig hat, mir kleines Licht eine kostenlose Probe aufzudrängen, wie groß ist dann das Fructoflorlicht? Aber vielleicht haben Sie ja wirklich den Durchbruch geschafft und versuchen gerade auf die Füße zu kommen!? Ich blieb skeptisch.

Immerhin soll ich zwei Monate ein Präparat schlucken, das mir zwar am Ende Heilung verspricht, von dem ich bisher aber noch nie etwas gehört hatte, geschweige denn weiß, was das überhaupt ist. Von Nebenwirkungen ganz zu schweigen.


Was steckt da drin?

Ich fragte nach Studienergebnissen und Nebenwirkungen. Es sollte ein paar Tage dauern. Alles wurde mir versprochen, nichts habe ich jemals bekommen, außer postwendend diese Tabletten. Seit meiner Anfrage sind nun fünf Monate vergangen.

In diesen fünf Monaten hatte ich viel Zeit, mich über das Produkt zu informieren. Aber sonderlich viel habe ich nicht herausgefunden. Ein paar Bloggerberichte (Ob die wohl auch alle angeschrieben wurden?) und ein paar Verkaufsanzeigen. Die Homepage (http://www.fructoflor.com) selbst verrät einem nichts, außer dass sich ein mir nicht näher bekannter wohl patentierter Lactobacillus fermentum in den Kapseln tummelt, der meine Darmflora irgendwie wieder auf Vordermann bringen soll.


Probiotikum gleich Probiotikum?

Mir persönlich wurde Fructoflor wie folgt in der Email beschrieben:

„Wir,die AixSwiss B.V., haben uns genauer mit dieser Intoleranz beschäftigt und nach einer Lösung gesucht wie wir Betroffenen etwas mehr Lebensqualität zurück geben können. Unsere Kompetenz liegt im Bereich Probiotika. Hier haben wir bereits einige sehr erfolgreiche Produkte auf dem Markt, die in Apotheken verkauft werden.

Milchsäurebakterien, wie sie natürlich im menschlichen Darm vorkommen, verstoffwechseln unterschiedliche Zucker, darunter etwa Glucose oder Fructose. Bei einer Mischung aller Zucker, wie es bei einer normalen Ernährung der Fall ist, bevorzugt der Großteil der Bakterien Glucose als Nahrung. In unserer Forschungsarbeit wurden verschiedene Stämme Milchsäurebakterien erforscht, die auch in Anwesenheit von Glucose bevorzugt Fructose verstoffwechseln.

Die am besten geeigneten Stämme bilden nun Fructoflor: für eine rasche Entfernung von Fructose aus dem Darm, damit diese im Dickdarm anderen Bakterien nicht mehr zur Verfügung steht. Durch eine langfristige Einnahme können sich größere Ansiedlungen unserer Bakterienstämme im Darm etablieren. Dadurch wird der Körper in die Lage versetzt selbstständig größere Mengen von Fructose zu vertragen.

Die am besten geeigneten Stämme bilden nun Fructoflor: für eine rasche Entfernung von Fructose aus dem Darm, damit diese im Dickdarm anderen Bakterien nicht mehr zur Verfügung steht. Durch eine langfristige Einnahme können sich größere Ansiedlungen unserer Bakterienstämme im Darm etablieren. Dadurch wird der Körper in die Lage versetzt selbstständig größere Mengen von Fructose zu vertragen.“

Ja, die letzten beiden Absätze sind doppelt. Auch in der Email sind sie das. Es lebe copy paste!

Im Grunde unterscheidet sich die Aussage für jemanden wie mich nicht wirklich von derer, die Werbung für Jogurt oder Probiotikum Drinks machen. Die sind immerhin in jedem Kühlregal eine Supermarktes zu finden und für jedermann zugänglich. Niemand käme auf die Idee, die Nebenwirkungen zu lesen oder Studien einzufordern.


Und, hilft’s?

Also habe ich mir gut zugeredet und einfach angefangen, täglich diese Kapseln zu schlucken. Wenn nicht ich, wer dann? 😉

Und hier bin ich, ich lebe noch!

Mehr aber auch nicht.

Zwei Monate lang habe ich mir täglich dreißig Minuten vor dem Frühstück eine dieser vielversprechenden Kapseln genehmigt. Und zwei Monate lang hat sich absolut nichts verändert. Ich bin genauso intolerant wie zuvor auch.

Das kann jetzt an mir lieger oder an der Nullwirkung dieser Kapseln. Ich persönlich bin froh, dass ich keine 50 Euro für eine 2-Monatspackung hingeblättert habe.

Schade. Ich war skeptisch, aber ein Grund, diese Kapseln dennoch auszuprobieren, war die Hoffnung, dass Sie wirken! Ich hoffe wirklich, dass hier nicht nur die Hoffnung verkauft wird!

Hat’s Euch geholfen?

Hat von Euch jemand Erfahrungen mit Fructoflor gemacht? Eure Testergebnisse würden mich brennend interessieren! Und tatsächlich würde ich mich freuen, wenn Sie jemandem geholfen haben!

Lasst es Euch fructosearm gut gehen,
Eure
sabine fructoseintoleranz kl

6 Kommentare zu „Ich, die Fructoseintoleranz und Fructoflor [Anzeige]

Gib deinen ab

  1. Hallo Sabine, na toll ich habe mir diese Tabletten gekauft. Wenn ich schon höre das es bei dir nichts gebracht hat, ärgert mich das jetzt schon. Na, ja ich werde sie trotzdem mal ausprobieren, wenn ich sie schon mal habe.

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    1. Hallo Selam, immer positiv denken 😊 wie du hier siehst, anderen hat es geholfen. Jetzt hast du die Tabletten gekauft, also auch ausprobieren! Ich drücke die Daumen und freue mich auf ein positives Ergebnis bei dir. Meld dich bitte in zwei Monaten wieder! Alles Gute, Sabine

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  2. Hallo Sabine,
    danke für deinen Beitrag und deinen Erfahrungsbericht. Vielen Dank auch für Deinen Blog. Dieser hat mir vor einem Jahr, nach der Diagnose-Fruktoseintoleranz, sehr geholfen. Ich bin durch Zufall auf Fruktorflor gestoßen. Sicherlich sind 50 Eur für 2 Monate nicht günstig, aber ich muss zugeben, mir hilft es etwas. Jedoch trat die Wirkung erst nach 2 Monaten ein. In der Beilage oder im Netz schreiben Sie von einer einmaligen, mehrmaligen oder permanenten Einnahme. Ich nehme Fruktoflor nun ca. 4 Monate und ich muss zugeben, dass die Sympthome sich, wenn man Mal fruktosereiche Lebensmittel essen „muss“, verringern – zB Blähbauch verbunden mit tierischen Schmerzen. Diese Schmerzen haben sich bei mir verringert. Ich habe auch schon FructAid ausprobiert. Das war definitiv sein Geld nicht wert. Da hätte ich auch „smarties“ essen können, wenn ich dies noch dürfte. Übrigens gibt es von der Frankonia Marke div. Schokoladen (mit Dextrose, laktosefrei) sowie Schokoriegel, die preislich okay sind – 1,29EUR pro 80g Tafel. Frusano gibt es ja auch, nur preislich schon eine andere Liga.
    So, das war’s erst einmal von mir. Freue mich über ein Feedback von dir und über weitere Beiträge in deinem Blog.

    Liebe Grüße
    Sylvia

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    1. Hallo Sylvia, freut mich zu hören, dass dir Fructoflor geholfen hat!
      Lieben Dank für dein nettes Feedback, das freut mich immer 🤩
      Fructosefreie Grüße, Sabine

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  3. Danke das es dich gibt.
    Du hilfst mir sehr mit deine Beiträge.
    Bitte mach weiter so.
    Bleib gesund und alles Liebe
    Alina

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    1. Hallo Alina, vielen lieben Dank für dein tolles Feedback. Bitte gerne bei facebook, pinterest etc. Posten, das hilft mir sehr! Viele Grüße, Sabine

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