Diese Ernährung hilft auch bei Fructoseintoleranz

Kochbücher & Ratgeber

Mich hat es im Sommer mal wieder ordentlich erwischt. Mein Magen und mein Darm standen wochenlang Kopf. Ich hatte nicht wirklich die Kraft und Energie, mich in eine komplett fructosefreie Erholungsphase zu begeben und habe lieber Kochbücher und Ratgeber gewälzt, in der Hoffnung, einfach nur was leckeres, neues zu finden, das mir und meinem Magendarm gut tut. Natürlich wollte ich dabei auch Euch allen endlich mal wieder ein neues fructosearmes Gericht präsentieren!

Photo by RODNAE Productions on Pexels.com

Reizdam & Co

Dabei ist mir eine Ernährung aufgefallen, die mir – wenn ich mich ehrlich zurück erinnere – mein Gastroentereologe bereits nach der ersten Magenspiegelung empfohlen hatte. Er wollte mich kurz und knapp mit der Diagnose Reizdarm abfrühstücken und drückte mir eine FODMAP Liste in die Hand. Die Art und Weise wie das damals abgelaufen ist, hatte mich aber leider überhaupt nicht überzeugt, meine Ernährung umzustellen. Deshalb gab ich mich weder mit der Diagnose Reizdam noch mit der empfohlenen Ernährungsform FODMAP zufrieden. Zum Glück, denn nur weil ich das nicht getan habe, kam ich letztendlich zu meiner wirklichen Diagnose, der Fructoseintoleranz.

FODMAP & Fructoseintoleranz

Trotzdem und vielleicht gerade deshalb habe ich bei der FODMAP Diät diesmal etwas genauer hingesehen. Tatsächlich basiert die FODMAP Diät auf einem fructosearmen Ernährungsplan. Es wird sogar versucht, die Laktose gering zu halten und Gluten wird ebenfalls gemieden. Traumhaft, oder?

„FODMAP ist im Klartext eine Abkürzung für:
Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccaride und Polyole.
Zu den FODMAPs gehören kurzkettige Kohlenhydratverbindungen wie Fruktose, Fruktane, Laktose, Galaktose, sowie die Zuckeraustauschstoffe Xylit, Sorbit und Maltit und kommen in verschiedenen Nahrungsmitteln vor. Diese werden nicht von allen Menschen gleich gut vertragen. Das FODMAPs-Konzept wurde von australischen Wissenschaftlern entwickelt und es hat sich in unterschiedlichsten wissenschaftlichen Studien als wirksam erwiesen. Es basiert auf der Erforschung von Verdaubarkeit der Fodmaps und Erkenntnissen zum Reizdarm. Bei funktionellen Darmerkrankungen wie Reizdarm wirkt eine FODMAPs reduzierte Ernährung sogar besser als bisherige Ernährungsempfehlungen.“

https://www.fodmaps.de/was-bedeutet-fodmap/
Photo by Ron Lach on Pexels.com

Magen & Darm

Auf den zweiten Blick und nach dem Wälzen diverser Kochbücher, hat das Ergebnis meinen Magen und meinen Darm wirklich erfolgreich überzeugt. Ich habe nicht den strengen Ernährungsplan eingehalten, den die FODMAP Diät zu Beginn vorgibt. Aber ich habe ein paar Kochexperimente gewagt und in Kombination mit meiner alltbekannten fructosearmen Ernährung meine Magen- und Darmproblem wieder in den Griff bekommen. Natürlich musste ich dafür auch Kraft und Energie aufbringen, aber mit ein paar neuen Kochschmöckern und einer neuen Essensphilosophie hat das letztendlich sogar Spaß gemacht! Besonders ans Herz gewachsen ist mir dabei Emma Hatcher, deren Buch „Emmas Feelgood Küche“ ich Euch bei dieser Gelegenheit gerne empfehle.


Der Anlass war leider keiner schöner, aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht, auf eine kleine gesunde kulinarische Reise zu gehen. Wagt es auch, schaut Euch mal bezüglich FODMAP um, es erweitert definitiv der fructoseintoleranten Horizont und hilft auch gegen Reizdam 😉

Vielleicht ja auch ein Weihnachtsgeschenk für den ein oder anderen Reizdarmgeplagten oder Intoleranten Menschen in Eurer Umgebung.

Alles Gute und bleibt fructosearm gesund,
Eure

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