Diagnose Fructoseintoleranz und SARS-CoV – was hat das miteinander zu tun?

Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen der Diagnose Fructoseintoleranz und der Erkrankung an SARS-CoV? Nein, natürlich nicht. Zumindest ist mir dazu nichts zu Ohren gekommen. Aber aufgrund der Art der Diagnosenstellung ist es derzeit schwierig, überhaupt an eine Diagnose zu kommen. Klingt komisch, ist aber so!


Diagnose Fructoseintoleranz

Die Fructoseintoleranz wird anhand eines Atemtest diagnostiziert. Dieser Wasserstoff-Atemtest ist unkompliziert, kann selbst bei Kindern problemlos durchgeführt werden und dauert ungefähr drei Stunden. Damit ist eigentlich schon alles erklärt und wir sind auch schon beim wirklichen Problem der Diagnose Fructoseintoleranz oder auch der Laktoseintoleranz in der heutigen Zeit angekommen.

Der intolerante Atem enthält natürlich wie jeder andere tolerante Atem die bösen Aerosole. Und wie wir alle im letzten Jahr gelernt haben, sind das die Übeltäter der Gegenwart. Und weil sich keiner freiwillig diesen Aerosolen stellen möchte, sind Fructose- wie auch Lactosetest weitestgehend eingestellt worden. Dumm für diejenigen, die gerne wüssten, was los ist.


Fructoseintolerante Aerosole

Woher ich das weiß? Ich habe leider sehr viele Anschriften in der letzten Zeit von Verzweifelten bekommen, die dringend eine Diagnose bräuchten. Angeblich sind sämtliche Anlaufstellen derzeit nicht verfügbar und Atemtests werden nicht angeboten.

Leider bleibt einem in solch einem Fall nichts anderes übrig als selbst ein Ernährungstagebuch zu schreiben, die Symptome zu notieren und ganz fest in seinen Körper hinein zu hören und zu reagieren. Besser ist es natürlich trotzdem, eine echte Diagnose zu erhalten. Allein um im Freundes- und Bekanntenkreis nicht als Hypochonder da zu stehen.


Diagnose Karenzzeit Fructoseintoleranz

Corona Hygieneprozess

Ich habe die Hoffnung, dass aufgrund der derzeit niedrigen Inzidenzen auch die Atemtests zur Diagnose der Fructose- oder Lactoseintoleranz breitflächig wieder aufgenommen werden. Für alle Betroffenen, bitte fragt jetzt nach, ob es endlich wieder möglich ist, getestet zu werden.



Falls Ihr eine Absage erhaltet, fragt Euch durch nach einer nahegelegenen Klinik mit einer Abteilung für Gastroenterologie. Ich habe zumindest in München in Erfahrung gebracht, dass die LMU die komplette Coronazeit Atemtests durchgeführt hat. Grund dafür ist ein „externes Gerät“, wie man mir erklärt hat. Dieses Gerät muss der Patient angeblich nicht in die Hand nehmen und es erleichtert den Hygieneprozess, so dass die Testungen nie eingestellt wurden.

Ich weiß es ist schwierig, den richtigen Ansprechpartner zu finden, insbesondere wenn man gerade gesundheitlich nicht so fit ist, aber bitte bleibt dran! Eventuell hilft auch ein Anruf bei Eurer Krankenkasse oder bei einem Ernährungsberater in der Nähe.

Traut Euch, ruft an, klingelt Euch durch. Ich bin mir sicher am Ende werdet Ihr den richtigen Ansprechpartner gefunden haben und die erlösende Diagnose bekommen.

Gerne dürft Ihr auch in den Kommentaren hinterlassen, wo Ihr fündig geworden seid. Dem ein oder anderen hilft das vielleicht weiter!

Ich drücke die Daumen!
Alles Gute und bleibt gesund!
Eure



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