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Gruselt ein Kürbis Fruktoseintolerante?

Halloween hin oder her. Ob man es nun mag oder zu amerikanisch findet. Ganz egal. Kürbis gehört zum Herbst einfach dazu! Und deshalb schau ich dem Kürbis heute mal genauer ins Maul!



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So bunt ist der Kürbis!

Ich muss zugeben, ich bin kein Kürbisesser. Meiner Kinder wegen wird an Halloween ein Kürbis ausgehöhlt und dann irgendwie zu einer Suppe verarbeitet. Aber was die unterschiedlichen Sorten angeht, kann ich gerade mal noch zwischen Zierkürbis und Esskürbis unterscheiden. Deshalb habe ich mich einmal im Netz umgesehen und bin bei den Küchengöttern fündig geworden:


 


Hokkaido-Kürbis

Er ist der Superstar unter den Kürbissen. Kein Wunder also, dass Hokkaido nur sein „Künstlername“ ist, denn eigentlich heißt er Uchiki Kuri. Der Hokkaidokürbis hat vor einigen Jahren das große Kürbis-Revival ausgelöst, da er so viele Vorzüge aufzuweisen hat: einen kräftigen Geschmack, festes Fleisch mit seiner typischen und einmaligen Farbe und natürlich die leichte Handhabung. Der Hokkaidokürbis muss nämlich praktischerweise für die meisten Rezepte nicht einmal geschält werden. All diese Vorzüge haben ihn zum derzeitigen Liebling unter den Speisekürbissen gemacht. Er eignet sich außerdem für nahezu alle Zubereitungsarten und bei uns von Spätsommer bis Herbst erhältlich.


Muskat-Kürbis

Der Muskat-Kürbis ist meist sehr groß und ein richtiger Hingucker: Seine Schale ist nicht einfach glatt, sondern recht ansehnlich gerippt und das Fruchtfleisch überrascht mit seiner kräftig orangenen bis lachsfarbenen Farbe. Die Farbe der Schale variiert von dunkelgrün bis beige-hellbraun und ist damit im Gegensatz zum Hokkaido nicht so auffällig. Der Muskat-Kürbis hat einen fruchtig-säuerlichen Geschmack, wodurch er prädestiniert für Süßspeisen ist. Doch auch für die Verwendung in Suppen und Salaten ist er geeignet. Der Muskat-Kürbis kann roh und gegart verwendet werden. Auf dem Markt werden Sie ihn wohl selten als ganzen Kürbis kaufen können: Da er bis zu 30 kg schwer werden kann, wird er meist praktisch in Stücken verkauft.


Gelber Zentner

Der Gelbe Zentner verfügt, wie sein Name schon ahnen lässt, über gelbes Fruchtfleisch. Dieses ist sehr wasserreich, schmeckt mild und eignet sich wunderbar für Süßspeisen, Eingemachtes und Gebäck. In Kombination mit anderen Früchten und Aromen können feine Konfitüren aus dem Gelben Zentner gekocht werden, aus ihm zubereitetes Kürbispüree hält Kuchen richtig saftig. Doch Vorsicht: Im Gegensatz zu manch anderen Kürbissorten kann der Gelbe Zentner nur 2 bis 3 Monate gelagert werden.


Butternut-Kürbis

Der Butternut-Kürbis, oder auf deutsch auch Butternuss-Kürbis, ist eng mit dem Muskat-Kürbis verwandt, auch wenn man das auf dne ersten Blick gar nicht glauben kann: Im Gegensatz zum Muskat-Kürbis hat der Butternut-Kürbis nämlich eine Birnenform und auch keine Rillen. Der Butternut lässt sich ganz leicht schälen. Das Fruchtfleisch ist buttrig und hat einen wunderbar nussig-aromatischen Geschmack. Wie auch der Hokkaido eignet sich der Butternut-Kürbis für alle Zubereitungsarten.


Halloween-Kürbis

Der Kürbis-Klassiker für Halloween ist der Ghost Rider. Und das nicht nur, weil sein Name selbst schon gruselig klingt. Aus ihm lassen sich einfach die tollsten und unheimlichsten Kürbisfratzen schnitzen. Denn seine Schale ist nicht sehr hart und lässt sich leicht bearbeiten. Das Fruchtfleisch, welches beim Schnitzen von Halloween-Kürbissen ja entfernt wird, eignet sich prima für Kuchen und Desserts, die dann gleich zur Halloween-Party vernascht werden können.

Quelle: https://www.kuechengoetter.de/kuerbis/kuerbissorten


So süß ist der Kürbis!

Kürbis enthält 1,6g Fructose auf 100g Frucht, das ist verglichen mit dem Glukosegehalt von 1,3g gerade mal ein Verhältnis von 0,81. (Quelle: https://karenzzeit.blog/fructosefreie-informationen-karenzzeit/fructosegehalt-listen/)

Leider ist das bei Fruktoseintoleranz kein all zu gutes Ergebnis. Deshalb sollte man in der Karenzzeit auf Kürbis auf alle Fälle verzichten und sich auf den Zierkürbis beschränken. Natürlich kann man danach in der Testphase einmal probieren, wie man den Kürbis verträgt. Aber auf alle Fälle mit Kohlehydraten kombinieren. Natürlich sollte es auch eher eine kleine Portion sein. Sollte der Kürbis im Suppentopf landen, dann am besten mit fructosearmen Gemüse kombinieren. (Diese 10 Gemüsesorten haben wenig Fruchtzucker!)

Für mich ist das zum Glück keine große Einschränkung, da ich Kürbis nicht mag. Allerdings muss dieser riesen Topf Kürbissuppe ja irgendwohin. Die Kinder mögen ihn schon einmal nicht, das steht fest. Also wird es für mich heute Abend viel, viel Brot und ein kleines Süppchen dazu geben und morgen und übermorgen und…. 😉

Lasst es euch nicht gruseln!
Eure Sabine

 

 

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