was darf ich essen karamell fructoseintoleranz

Mission Karamell: Fructosetest

Heute ist der Tag des Karamells! Für mich ein Grund zu fragen, wie das mit Karamell und der Furctoseintoleranz ist!


Tag des Karamells

Der Tag des Karamells findet jährlich am 05.April statt.

Wie so oft bei kulinarischen Feiertagen, ist nicht bekannt wer den Tag des Karamells ins Leben gerufen hat. Um den Tag richtig zu zelebrieren, kann man sich an diesem Tag selbst Karamell herstellen.

Quelle: https://welcher-tag-ist-heute.org/aktionstage/tag-des-karamells

 

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Karamell ist Zucker pur

Wer schon einmal Karamell selbst hergestellt hat, weiß, Karamell besteht zu 100 % aus Zucker.

Der deutsche Begriff Karamell stammt vom französischen „caramel“, welches von dem spanischen bzw. portugiesischem „caramelo“ übernommen wurde, was Zuckerrohr bzw. „gebrannter Zucker“ bedeutet.
Karamell wird seit hunderten von Jahren in heimischen Küchen durch starkes, trockenes Erhitzen von Zucker, meist Saccharose, hergestellt und diente zur Süßung von Speisen in Form von Karamellsoßen oder als Überzug von Früchten und Ölsaaten (z.B. gebrannte Mandeln). Beim Erhitzen schmilzt der Zucker ab 135°C, wobei ab 150°C die eigentliche Karamellisierung einsetzt und sich Farbe und Geschmack verändert. Damit sich goldbrauner Karamell, der sogenannte „starke Bruch“, bildet, sind Temperaturen von 180-200°C notwendig.

Quelle: http://www.lci-koeln.de/deutsch/veroeffentlichungen/lci-focus/zuckerkuloer


Karamell und der Fruchtzucker

Und damit haben wir eigentlich auch schon das K.O. Kriterium für alle Fructoseintoleranten. „Saccharose ist ein Disaccharid. Es besteht aus der Kombination von Glukose (Aldose-Zucker) und Fruktose (Ketose Zucker) Moleküle über eine glykosidische Bindung.“ (Quelle: https://esdifferent.com/difference-between-sucrose-and-fructose)

Mehr Infos zu allen möglichen Zuckerarten und deren Fructosegehalt findet ihr hier: https://karenzzeit.blog/2019/02/16/fructose-zuckerarten


Karamell und Fructoseintoleranz

Sollte der Anteil von Fructose und Glucose bei Saccharose je 50% sein, würde das Verhältnis von Fructose und Glucose bei 1 liegen. Damit wäre es ein optimales Verhältnis für Fructoseintolerante. Dennoch wäre die konzentrierte Form und damit die hohe Fructosemenge weiterhin problematisch, wenn man an Fructoseintoleranz leidet.

Ab einer Toleranzgrenze von 10g Fruchtzucker ist man, meines Wissens nach, fructoseintolerant. Damit würde ein Verzehr von 20g Karamell die Tagesdosis an Fruchtzucker eines Fruktoseintoleranten füllen.

Als Fructoseintoleranter mit einer hohen Fruktosetoleranzgrenze, sollte man zur Feier des Tages ein Karamellbonbons ganz gut wegstecken. Intolerante mit einer niedrigeren Schwelle sollten aber auch heute auf das Karamellbonbons verzichten.


Zuckerfreie und fructosefreie Bonbons (Anzeige)

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Im übrigen sind auch Opas Echte in der zuckerfreien Version nicht verträglich! Der Zucker wird hier durch Isomalt ausgetauscht. Damit darf zwar zuckerfrei auf der Packung stehen, aber fructosefrei ist das leider ganz und gar nicht! Dann lieber gleich ein fructosefreies Bonbons von frunix (Anzeige: www.frunix.de)!


Tut mir leid Karamell, mit uns wird das nichts!

Lasst es euch fructosearm gut gehen,
Eure

sabine fructoseintoleranz kl

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