45 Tage ohne Milchprodukte? Vierte Woche geschafft?

Die vierte Woche meiner Fastenzeit ist rum! Vier Wochen ohne Milchprodukte wären damit überstanden. Mein Fazit?


45 Tage ohne Milchprodukte! Ist doch Käse, oder??

Ihr wisst ja, der Vorsatz, mich vegan zu ernähren ist vorhanden. Ich habe mich deshalb dafür entschieden, den ersten Schritt zu gehen und zwar der Verzicht auf Milchprodukte! Meine vierte Woche ist mit heute rum!!!


Ois easy dahoam!

Die letzte Woche verlief wieder besser. Ich kann inzwischen sagen, dass mir Milchprodukte nicht fehlen, wenn ich selbst für die Zubereitung des Essens zuständig bin. Bis auf das „und dann noch schön mit Käse überbacken“ fehlt mir eigentlich nichts. Okay, mal in ein gutes Stück Käse beißen wäre schon mal wieder toll. Ich bin jetzt schon gespannt, wie das schmecken wird. Der Schluck Milch, der versehentlich in meiner Kaffeetasse gelandet ist war jedenfalls schon sehr widerlich! So schnell kann es gehen!


Cheesy on the road!

Mein größtes Problem in der letzten Woche waren zwei Tage Seminar auswärts von München, also mit Übernachtung. Leider mit Vollpension ohne Buffet, sondern festem Menu. Mittags Rahmschnitzel, abends Gnocchi mit Feta und Spinat waren die Herausforderung. Sicherlich hätte ich hier nach einer Extrawurst fragen können. Aber ich wollte mich im beruflichen Umfeld einfach nicht erklären müssen und mit der Masse schwimmen. Deshalb habe ich den fast schon angekündigten Sonntagsjoker gezogen! (Für alle, die es verpasst haben, letzte Woche habe ich den mehr als praktischen Sonntagsjoker genauer erklärt, nachzulesen hier.) Deshalb heißt es jetzt leider 45 minus 4 Tage ohne Milchprodukte. Zugegeben, lecker war es auch 😉


Simply Cheese!

Nach meinem letzten Blog für vegane Frischecreme (Hier die vegane Frischecreme für Fructoseintolerante! [Anzeige unbezahlt]) wurde mir von einer Leserin die Marke Simply V empfohlen. Da ich auf dem Rückweg vom Seminar noch schnell für unser Abendessen eingekauft habe, habe ich mir tatsächlich etwas davon mitgenommen. Die Leserin wollte mir vermutlich den veganen Frischkäse empfehlen, ich habe aber zum echten falschen Käse gegriffen. Ja, ich weiß. Ich wollte niemals nie nicht zu veganem Käse greifen. Aber nach vier Wochen Abstinenz wurde ich einfach schwach. Und bevor ich noch einen weiteren Sonntagsjoker ziehe, habe ich mich tatsächlich für vegane Käsescheiben entschieden. Aber ich muss sagen, ich brauche sie nicht. Ein paar dieser veganen Käsescheiben auf dem Abendbrot kann man essen, muss man aber nicht. Zusammen mit ein wenig gekochten Schinken (was natürlich nicht dem veganen Grundgedanken, aber meinem Projektziel durchaus entspricht) und einem Salatblatt kommt es einer normalen Käsescheibe aber sehr nah. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Sicherlich kann man auch guten veganen Käse machen und anscheinend gibt es den ja auch schon!


Plant based Cheese?

Wusstet ihr, dass es einen veganen Käseladen in England gibt und die ordentlich Ärger bekommen haben? La fauxmagerie in London wurde richtig eingeheitzt, weil sie veganen Käse verkaufen!

Nachdem es La Fauxmagerie direkt am Eröffnungswochenende so gut lief, dass am Ende alles ausverkauft war, meldeten sich Vertreter von Dairy UK zu Wort und drohen nun mit rechtlichen Schritten – mit einem alten Argument: Die Betreiberinnen würden ihre Kunden „in die Irre führen“, weil sie ihren veganen Käse „Käse“ nennen.

Quelle: https://www.petazwei.de/veganer-kaeseladen-london

Aber auch die EU hat zu veganen Produkten ihre Meinung:

Vegane Produkte dürfen in der EU nicht unter Namen wie „Pflanzenkäse“ oder „Tofubutter“ verkauft werden. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden. Die höchsten EU-Richter verwiesen auf Regelungen im europäischen Recht, wonach die Bezeichnung „Milch“ ausschließlich Produkten vorbehalten ist, die aus der „normalen Eutersekretion“ von Tieren gewonnen werden. Das Gleiche gilt für weiterverarbeitete Produkte wie „Rahm“, „Sahne“, „Butter“, „Käse“ oder „Joghurt“.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/urteil-des-europaeischen-gerichtshofes-veganer-kaese-darf-nicht-kaese-heissen/19934368.html

Ich bin mir trotzdem sicher, dass das nicht die erste und letzte Fauxmagerie sein wird! Sollte ich mal wieder nach London kommen, werde ich sicherlich mal dort vorbei schauen.


Wer schließt sich noch an?

Es wird weiterhin hart für mich werden, deshalb freue ich mich über viele aufmunternde, bestärkende Kommentare.

Nächsten Mittwoch werde ich wieder berichten… schaut vorbei und macht mir Mut!

Los geht’s… nur noch 16 Tage!!! 😐

Fructosefreie und lactosefreie Grüße,
Eure
sabine fructoseintoleranz kl


PS: Hier gibt es alle Berichte zu meiner milchfrei Challenge zum nachlesen:

45 Tage ohne Milchprodukte! Wer macht mit?
Erste Woche ist geschafft!
Das hat Kanada mit Laktoseintoleranz zu tun!
45 minus 3 Tage ohne Milchprodukte!
45 minus? Vierte Woche geschafft?
Genießen erlaubt?
Ab 20. April 2019:
Geschafft!


 

2 Kommentare zu „45 Tage ohne Milchprodukte? Vierte Woche geschafft?

Gib deinen ab

  1. Ja ich hatte wirklich nur den veganen Frischkäse von simple v gemeint ! Im Laufe meiner schon fast 20 Jahre Laktose- und Fructoseintoleranz ( zusätzlich noch Nickel-,Sellerie und Gräserallergie, sowie Histaminintoleranz ) habe ich mit Sicherheit fast alle veganen Käse ausprobiert. Und ich kann sagen, keiner schmeckt wirklich gut und schon garnicht annähernd wie echter Käse 🧀

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