Das Porridge Comeback für Fructoseintolerante! [Anzeige unbezahlt]

Ich habe wieder einmal etwas genauer ins Müsli Regal geschaut. Porridge ist derzeit in aller Munde! Der bei uns als Haferschleim verpönte Brei erlebt gerade ein Comeback! Aber ist so ein Porridge überhaupt und ist es fructosearm?


Was ist Porridge überhaupt?

Porridge, englisches Nationalgericht, galt früher als eine Mahlzeit für arme Leute, und wurde nicht nur – wie heute – zum Frühstück verspeist. Seinen Usprung hat der warme Haferbrei in Schottland und wurde dort sehr gerne von Arbeiterfamilien zum Frühstück sowie als Mittags- oder Abendmahlzeit gegessen. Heute vermischt man bei der Zubereitung Haferflocken direkt mit Flüssigkeit; doch das war damals anders: das Porridge wurde nur mit Wasser angerührt und erwärmt und als Zusatz standen oftmals kalte Milch, Sahne oder Buttermilch auf dem Tisch. Dann wurde der volle Löffel Porridge eingetunkt bevor er in den Mund wanderte.

Quelle: https://3bears.de/blogs/blog/trend-fruhstuck-porridge-alle-infos-auf-einen-blick


Porridge erlebt ein Comeback!

Er hat in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere gemacht. Während er einst als langweiliger, grauer Haferschleim nicht besonders viele Fans hatte, ist Porridge nun so beliebt bei Yogis, Foodbloggern und Gesundheitsbewussten, dass es inzwischen sogar eigene Lokale gibt, die sich dem Trendgericht widmen (z.B. das Haferkater in Berlin).

Tatsächlich gibt es kaum einen besseren Weg, um in den Tag zu starten. Der leckere Brei macht lange satt, ist leicht verdaulich und magenschonend. Hafer gehört zu den wertvollsten Getreiden, enthält Vitamine und Mineralstoffe (z.B. B-Vitamine, Zink, Eisen) und ist reich an Ballaststoffen und Eiweiß. Zudem bildet der Schleim eine Schutzschicht, die einen gereizten Magen beruhigen kann und es gibt Hinweise darauf, dass Porridge die Darmflora positiv beeinflusst.

Quelle: https://www.yoga-aktuell.de/yoga-und-leben/gesundheit-blog/porridge-ein-fruehstuecks-comeback/


Porridge als Fertigprodukt?

Unendlich viele fertige Porridge Produkte habe ich letztend im Kaufland entdeckt. Da ich immer auf der Suche nach fructosearmen Frühstück bin, habe ich mir sämtliche Zutaten des neuen alten Frühstücks genauer angesehen. Leider waren die meisten Mischungen mit Fructoseintoleranz nicht verträglich. Entweder war ganz offensichtlich Zucker oder HOnig  unter den Zutaten zu finden oder diverse Obstvarianten. Getrocknete Äpfel, Bananen, Himbeeren und sonstige Beeren. Sogar Schokolade wurde beigemischt. Leider allesamt Dinge, die ich zum Frühstück vermeiden möchte. Zwar sind sie in kleinen Mengen mit Fructoseintoleranz verträglich, aber ich möchte nicht schon zum Frühstück meine persönliche Fruchtzucker Toleranzgrenze überschreiten. Deshalb ist mein Frühstück so gut wie möglich fructosearm.

Tatsächlich habe ich aber ein Produkt gefunden, dass frei von Obst und zusätzlichem Zucker ist. Lediglich Haferflocken, Quinoa, Chia, Leinsaat, Amaranth, Buchweizen und Vanille kommen zum Einsatz. Da diese Porridge Mischung ein kleine Abwechslung zum altbekannten Haferschleim ist, möchte ich Euch das Produkt heute dennoch nicht vorenthalten!

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So macht man Porridge selbst!

Es stellt sich allerdings wirklich die Frage, warum es eigentlich eine Fertigmischung sein muss. Mehr als Geldmacherei kann das nicht sein. Ein klassisches Porridge besteht aus nur wenigen Zutaten und ist schnell selbst zubereitet. Der NDR hat folgendes Rezept für uns. Ahornsirup und Obst lässt man natürlich als Fructoseintoleranter weg und ersetzt es bei Bedarf durch Dextrose oder Reissirup.


Zutaten (für 2 Portionen):

  • 2 Tassen zartschmelzende Haferflocken
  • 6 Tassen Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Zimt
  • nach Belieben: Milch
  • zum Süßen: Obst nach Belieben oder Ahornsirup

Wasser in einem Topf erwärmen. Haferflocken und Salz hinzufügen und das Ganze kurz aufkochen lassen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und die Flocken etwas quellen lassen. Milch und Zimt hinzufügen und noch einmal kurz erwärmen. Wer sein Porridge gesund süßen möchte, verwendet frisches Obst oder ein wenig Ahornsirup.

Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/rezepte/rezeptdb6_id-12313_broadcast-26_station-ndrtv.html


Ich habe mir die Fertigmischung trotzdem einmal mitgenommen. Mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher ist damit schnell ein nahrhafter Brei geworden. Da man ihn nur mit Wasser anrühren kann, ist er optimal, wenn man sich milchfrei ernähren möchte! Auch für Veganer ist er daher eine super Sache!

Meine Packung ist im Büro gelandet für den Fall, dass ich mal keine Zeit hatte daheim zu Frühstücken oder das Mittagessen ausfällt. So ein Brei ist schnell angerührt und macht wirklich papp satt!

Deshalb gibt es für mich eine Empfehlung. Egal ob selbstgemacht oder gekauft. Was gibt es besseres als ein magenfreundliches Frühstück für Fructoseintolerante?

Lasst es euch fructosearm gut gehen!
Eure
sabine fructoseintoleranz kl


PS: Noch mehr fructosearme Frühstücksideen findest du hier.

Karenzzeit Frühstück fructosefrei.png


 

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