was darf ich essen Fructoseintoleranz Nektarine

Das musst du über Nektarinen, Pfirsiche und Fructoseintoleranz wissen!

Nektarinen mochte ich schon immer lieber als Pfirsiche. Sie schmecken fast gleich, nur dieser komisch Pelz fällt weg! Aber wie ist das mit Fructoseintoleranz, kann ich Nektarinen oder Pfirsiche überhaupt noch essen?

So ganz falsch lag ich nicht damit, dass Nektarinen den Pfirischen sehr ähnlich sind. eatsmarter.der klärt auf:

„Nacktpfirsich“ oder „Glattpfirsich“ – die Zweitnamen der Nektarine verraten es: Nektarinen sind sehr eng verwandt mit dem Pfirsich. Tatsächlich ähneln sich Farbe, Form und Fruchtfleisch bei beiden Steinobstarten auch stark. Verwechslungsgefahr besteht trotzdem nicht, denn wie ihre Zweitnamen schon sagen: Im Gegensatz zum flaumigen Pirsich glänzt die Nektarine mit einer glatten Haut.

Aber wie ist das nun mit der Fructoseintoleranz?


Nektarine : Pfirsich

100 g Nektarinen haben einen Fructoseanteil von 2,49 g. Verglichen mit dem Glucosegehalt von 2,50 g ergibt sich ein Verhältnis von 1,02.

Dagegen haben 100g Pfirsch nur 1,73 Fructose, dafür aber nur 1,63 g Glucose. Das wirkt sich auf der Fructose-Glucose-Verhältnis negativ aus: 0,94.


Fructose : Glucose

Rein nach dem Fructosegehalt sticht der Pfirsich die Nektarine. Aber im Fructose-Glucose-Verhältnis liegt die Nektarine eindeutig vorne!

Ich denke, da muss jetzt jeder selbst aufgrund seiner Erfahrungen mit der Fructose-Glucose-Balance entscheiden! Laut der  Lehrbuch Meinung liegt die Nektarine klar vorne was die Verträglichkeit bei Fructoseintoleranz betrifft. Ihr Frucotse-Glucoe-Verhältnis ist nämlich über eins und damit optimal bei Fructoseintoleranz. Betrachtet man aber nur den reinen Fruchtzuckergehalt, dann liegt der Pfirsich vorne.

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And the winner is…

Da mir die Nektarine besser schmeckt, bekommt sie von mir einen extra Punkt und liegt damit in meinem persönlichen Fructose Ranking weit vorne!

Gestern habe ich mich daher zum ersten Mal an eine Nektarine gewagt! Mein Sohn wollte unbedingt eine haben, aber letztendlich war sie ihm dann zu sauer. Da habe ich die Gelegenheit genutzt und gleich mal getestet. Einfach am nachmittag ohne irgendwas dazu als kleiner Snack. Entweder lag es daran, dass das eine echt saure Nektarine war oder am Fructose-Glucose-Verhältnis. Ich hatte jedenfalls noch nicht einmal ein leises Bauchgrummeln. Im Gegenteil, ich habe die Nektarine sehr gut vertragen! Daher weiß ich jetzt, dass ich mir eine durchaus mal genehmigen darf. Zumindest wenn sie sauer ist. Zum Glück habe ich kleine Vorkoster! Ich befürchte, die schönen süßen bekomme ich eh nicht ab 😉

Laßt es euch wie immer fructosefrei schmecken,
Eure Sabine


 

PS: Pfirsiche habe ich getestet und viele andere Obst und Gemüsesorten. Meine bisherigen Erfahrungen mit Fructoseintoleranz und den verschiedensten Lebensmitteln könnt ihr hier nachlesen!

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