Es ostert! Zeit für einen fructosearmen Rüblikuchen!

Auch wenn draußen grad mal wieder alles weiß und höchst winterlich war, zumindest bei uns in München, liegt doch ein Hauch von Ostern (und Hoffnung!!!) in der Luft! Deshalb wird es Zeit für ein fructosearmes Rüblikuchen Rezept!

Seit der Diagnose Fructoseintoleranz ist mein Kuchenkonsum drastisch zurück gegangen. Ab und an gönne ich mir ein Stück, bin mir der Konsequenzen für Fructoseintolerante aber bewusst und nehme sie in Kauf. Manchmal muss es eben einfach sein!

Ich mag kein Fake…

Ich bin auch ehrlich gesagt, kein Freund von fake Süßigkeiten. Entweder ich verzichte auf den bösen, unverträglichen Zucker oder ich esse ihn gnadenlos mit. Natürlich kann man drumherum mogeln mit Traubenzucker und Reissirup und und und aber das mag ich leider nicht immer und ist mir auch viel zu anstrengend. Deshalb findet ihr bei mir auch an sich ganz wenig Rezepte zu fructosearmen Kuchen und Gebäck. Manchmal überkommt es mich, aber meist gehe ich doch den Weg des Verzichts und finde, dass es auch fructosearm alles ganz gut schmecken kann und außerdem eh viel gesünder ist. Zudem gibt es ja schon genügend fructosearme Bäcker und Blogger mit tollen Ideen da draußen, die können das viel besser als ich.

…und Sohnemann ist wählerisch!

Heute ist jedoch so ein Tag, an dem es trotzdem mal einen fake Kuchen gibt. Fake deshalb, weil ich ein normales Möhrenkuchen Rezept durch fructosearme Zutaten ersetzt und so einen fructosearmen Karottenkuchen gezaubert habe. Trotz all dem Traubenzucker der drin steckt, ist der Kuchen allerdings nicht wirklich süß. Wenn ihr also einen süßen Karottenkuchen erwartet, bitte einfach wegklicken, bin auch nicht böse 🙂 Aber wie ich meinen Kindern immer sage, probiert es wengistens mal! Und siehe da obwohl der heikle Sohnemann ja wirklich gerne die Nase beim Essen rümpft, hat er den Kuchen fast alleine verputzt! So schlecht ist fake wohl gar nicht 😉

Karenz Fructoseintoleranz Karotten

Also sind wir mal ehrlich: Der schmeckt!

Was macht die Zutaten so besonders? Karotten sind per se sehr verträglich, wenn man an Fructoseintoleranz leidet (Fructoseintolerante essen den Hasen das Futter weg!), der böse, unverträgliche Zucker wurde durch verträglichen Traubenzucker ersetzt und die Haselnüsse dürfen bleiben (Der Star unter den Nüsse bei Fructoseintoleranz ist…). So einfach ist das.

Vorsicht, wenn Ihr jetzt auf die Idee kommen solltet, beim Backen Haushaltszucker 1:1 durch Traubenzucker zu ersetzten! Der Traubenzucker wässert sehr stark, so dass die Konsistenz am Ende nicht mehr stimmt. Andere Flüssige Zutaten müssen entsprechend reduziert werden!


Rezept
Rüblikuchen
fructosearm



Zutaten:

250 g Karotten
4 Eier
200g Traubenzucker
200ml Sonnenblumenöl
200g gemahlene Haselnüsse
300g Mehl
1 Päckchen Backpulver

(Königskuchenform)

Und so geht’s:

  1. Karotten fein raspeln.
  2. Eier schaumig rühren und restliche Zutaten rasch unterrühren.
  3. Königskuchenform einfetten und den Teig in die Form füllen, im Ofen ca. 50 Minuten backen. (Umlauft unten 180°C)
  4. Abkühlen lassen und aus der Form stürzen.

Wer mag kann den Teil für die Toleranten unter Euch mit einem Zuckerguss versüßen oder nur ein wenig Puderzucker als Deko darüber streuen. Süßer wird es auch, wenn man kurz vor dem Verzehr noch etwas Reissirup über das Kuchenstück gibt.

Viel Spaß beim Nachbacken und noch viel mehr Spaß in der Vorosterzeit (Hier findet ihr noch mehr Osterkram ❤ )! Ach so, die Fastenzeit habe ich ja ganz vergessen. Naja, nicht wirklich, vor lauter Coronaverzicht, verzichte ich dieses Jahr sogar darauf 😉

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!
Frucosearme Grüße,
Eure

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