Ein Hauch von griechischem Sommer aus dem Ofen!

Im Sommer waren wir mal wieder in Griechenland! In dieser herbstlichen Zeit denke ich gerne an die Zeit am Strand und in der Sonne zurück. Schon am Meer habe ich beschlossen, dass ich mich Zuhause endlich mal an eine selbstgemachte Mousakka wagen werde.

Was das ist? Ich würde sagen, eine griechische Lasagne. Man ersetzt die Nudeln durch Kartoffeln, den Muskat durch Kreuzkümmel und fügt ein paar Auberginen dazu. Das mit dem Hackfleisch, der Bechamel und dem Käse bleibt ziemlich gleich. Wer Lasagne kann, kann auch Mousakka. Meine Meinung.

Nur scheint das mit Mousakka wirklich ein großes Ding in Griechenland zu sein! Es grenzt schon fast an eine Staatsgeheimnis. Egal welchen Griechen man fragt, entweder hat er eine Oma, die die aller beste Mousakka der ganzen Welt macht oder er reist mindestens 300 Kilometer zu jemanden, der einzig und allein „das Rezept“ für die ultimative Mousakka kennt. Auf keinen Fall raten sie einem dazu, eine Mousakka in einem Lokal zu essen. Die wäre ja nie frisch und sowieso immer ein Ladenhüter. Einmal habe ich eine griechische Nachbarin gefragt, ob sie mir verraten würde, wie denn nun eine echte leckere griechische Mousakka gemacht wird. Sie sagte mir, das wäre zu kompliziert, um es aufzuschrieben, sie würde mir ihre Schwiegermutter persönlich vorbei schicken, die würde es mir dann in meiner Küche beibringen.

Äh, da hab ich mal ganz kurz überlegt und nein. Das wollte ich auch nicht.

Also, was macht man nun als Deutscher, der leider nur einen Griechen kennengelernt hat, der jemanden kennt, der weiß, wie es geht, aber um nichts in der Welt verraten wird wie, dir davon abrät auch nur irgendwo auf dieser Welt in einem Restaurant eine ranzige Mousakka zu essen und dir im schllimmsten Fall noch die eigene Schwiegermutter auf den Hals hetzt?

Ich weiß es nicht.

Ich jedenfalls habe sehr viele Mousakka Rezepte gelesen, ein wenig der mündlichen griechischen Überlieferungen mit meiner persönlichen Bequemlichkeit vermischt und habe mein ureigenes fructosearmes Mousakka Rezept kreiert!

Als wenn das allein nicht schon Herausforderung genug gewesen wäre! Einer der Nörgler mag keinen Käse, einer keine Auberginen und Kreuzkümmel, einer kein Schweinefleisch… und ich vetrage keinen Knoblauch. Aber hey, es war echt lecker und hat allen geschmeckt! Meine Referenz? Die Mousakka der Schwiegermutter meiner Nachbarin und diverse Mousakkas, die ich mich trotz allem gewagt habe, in einem Restaurant zu essen. Und ja, keine hat wie die andere geschmeckt! Jede Mousakka ist ein Unikat.

Zu den einzelnen Zutaten gibt es spezielle Hinweise zur Fructoseintoleranz. Bitte einfach auf die hinterlegten links klicken und ihr erfahrt, was es bei der jeweiligen Zutat bezüglich Fructoseintoleranz zu beachten gibt!


Rezept
Griechische Mousakka

fructosearm



Zutaten:

(für eine normal große Reine und vier Personen)

viel Zeit
500 g Hackfleisch (am besten Lamm, Schwein oder Rind geht auch)
2 Zwiebeln
1-2 Auberginen (je nach Geschmack)
5 Kartoffeln
1 Dose Tomaten
200 g geriebener Käse
Knoblauchöl
Muskat, Kreuzkümmel, Oregano, Salz, Pfeffer
Béchamelsauce aus 500ml Milch (hier geht es zum Rezept)


Und so geht’s:

1. Wie schon angekündigt, meine persönliche Bequemlichkeit kocht mit. Deshalb koche ich „nur“ Pellkartoffel, schäle sie und schneide sie in Scheiben. Wer mag kann natürlich auch rohe Kartoffeln schälen und diese in Öl in einer Pfanne anbraten.

2. Auch bei den Auberginen bin ich bequem und brate sie nicht in Öl in einer Pfanne an, sondern schneide sie in dünne Scheiben, lege Sie auf ein Backblech, salze sie und lass sie bei 180°C backen bis sie schön braun sind. Die heißen Auberginen gebe ich in eine Dose, tränke sie in Knoblauchöl und verschließe die Dose bis ich sie brauche.

3. Die Zwiebeln schneide ich in feine Stücke, brate sie in Knoblauchöl an und gebe das Hackfleisch dazu. Jetzt kommt das A und O, das Gewürz. Es gibt Rezepte nur mit Zimt oder nur mit Kreuzkümmel, die anderen überwürzen mit Oregano. Das ist nun wirklich Geschmacksache. Ich persönlich mag Kreuzkümmel sehr gerne und würde locker einen Teelöffel verwenden. Meine Nörgler favorisieren den Zimt und lieben Oregano. Sicher ist, Salz muss dran. Deshalb empfehle ich für den Anfang je einen halben Teelöffel Salz, Zimt, Kreuzkümmel und Oregano. Wer mag, kann am Ende immer noch nachwürzen.
Zu dem fertig gebratenem Hackfleisch die Tomaten aus der Dose dazu geben und mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen.

4. Währenddessen die fructosearme Béchamelsauce machen. Hier geht es zum Rezept.

5. Zuletzt müssen alle Zutaten in die Reine geschichtet werden. Auch hier habe ich die unterschiedlichsten Stapelvarianten erforscht. Ich habe mich für folgende Sandwichvariante entschieden: Kartoffeln, Aubergine, Hackfleisch, Aubergine, Kartoffel. D.h. die Reine mit Knoblauchöl einfetten und mit den gekochten Kartoffeln starten. Es folgt eine Schicht Aubergine und die Hälfte des Käses. Dann das komplette Hackfleisch, wieder Kartoffeln und darauf die restlichen Auberginen. Abgeschlossen wird mit der Béchamelsauce und dem Käse.

6. Nun darf das Meisterstück für 20 bis 30 Minuten zum Überbacken in den Ofen. Ich empfehle dabei 180°C.


Dazu schmeckt ein griechischen Salat hervorragend!

Als kleine Vorspeise wäre vielleicht ein Feta aus dem Ofen eine Leckerei!

Was darf ich essen Fructoseintoleranz Feta

Sehr lecker sind auch ein paar griechische Dips mit einem Fladenbrot.

Griechisches feta Trio Karenzzeit Fructoseintoleranz

Traut Euch, es ist wirklich nicht schwer, es dauert nur! Ich drücke Euch die Daumen für die richtige Gewürzmischung! Lasst es euch in jedem Fall fructosearm schmecken!

Eure

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