Fructoseintoleranz Pfannkuchen fructosefrei

Pfannkuchen sind fructosefrei! Und vegan geht’s auch!

Vorab die gute Nachricht: Der Pfannkuchen (oder auch Eierkuchen) an sich ist fructosefrei!
Seit der Diagnose Fructoseintoleranz interessiert es mich aber, wie es einem damit ergeht, wenn man vegan lebt! Deshalb mein erster veganer Kochversuch:
fructosefreie, vegane Pfannkuchen!

Fructoseintoleranz Pfannkuchen fructosefrei

Die Diagnose Fructoseintoleranz ist für jeden Menschen keine wünschenswerte Diagnose. Seit ich die Diagnose erhalten habe und Gemüse und Obst nur noch eingeschränkt genieße, mache ich mir besondere Gedanken über fructosefrei lebende Veganer! Warum auch immer sich jemand entscheidet, vegan zu leben, mit der Diagnose Fructoseintoleranz wird es jedenfalls nicht leichter.

Natürlich kann ein Veganer sich jederzeit dazu entscheiden, nicht mehr vegan zu leben. Aber ich denke, wenn sich jemand für den veganen Weg entschieden hat und sich täglich durch die absolut nicht vegane Umwelt kämpft, dann hat er seine Gründe. Diese möchte ich deshalb nicht in Frage stellen. Eher im Gegenteil, warum lebe ich eigentlich nicht vegan? Ja, warum eigentlich?

Ganz vegan werde ich nie leben, weil ich Milchprodukte, Fisch und Fleisch einfach zu gerne esse. Aus jetziger Sicht. Dennoch überlege ich, zumindest ein paar vegane Mahlzeiten einzulegen. Aber wie ich festgestellt habe, so einfach ist das gar nicht! Deshalb taste ich mich langsam heran und ich merke, mit Fructoseintoleranz ist das ganz schön schwierig!

Mein erster Versuch also: vegane Pfannkuchen!

Größte Herausforderung: es muss den Kindern schmecken!


Rezept
Pfannkuchen
fructosefrei – vegan – lactosefrei


 

Fructoseintoleranz Pfannkuchen fructosefrei


Ein Rezept für 4 Pfannkuchen war schnell gefunden:

vegan fructosefrei Pfannkuchen.jpg

Zutaten:

300g Mehl (Dinkel 1050)
400 ml Hafermilch
200ml Mineralwasser
1/2 Tl Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
Pflanzenöl zum anbraten

Und so geht’s:

Vorab alle Zutaten zu einem feinen Teig verrühren. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und einen Schöpfer Teig einfüllen. Sehr schnell glatt streichen und von beiden Seiten goldbraun anbraten.


Der Erste Pfannkuchen war leider nicht wendbar und zerfiel in seine Einzelteile. Die Tellerräuber haben ihn aber in Windeseile trotzdem verputzt, hatten wohl Hunger. Der Zweite ist mir leider angebrannt, also hieß es, schneller werden. Der dritte war perfekt! Allerdings habe ich hier auf das Öl verzichtet, was in der Teflonpfanne wesentlich besser funktioniert hat. Zum Glück hatte ich die doppelte Menge Teig gemacht, so dass am Ende sieben Pfannkuchen für uns heraus gekommen sind.

Da ich fructosefrei essen wollte, habe ich für mich persönlich die deftige Variante gewählt und mir eine fructosearme Avocado dazu aufgeschnitten. Avocado habe ich in meiner Testphase bereits erfolgreich getestet und in meinen fructosefreien Speiseplan mit aufgenommen. Meinen Testbericht dazu könnt ihr gerne hier nachlesen. Den Pfannkuchen selbst habe ich mit meiner neuen Errungenschaft, einer wirklich leckeren veganen Frischkäsevariante beschmiert. Ich fand es sehr schmackhaft und kann es wirklich empfehlen.

 

Wer es eher süß mag, kann auf Erdnussmus, fructosefreie Marmelade oder fructosefreien Nussaufstrich sowie Traubenzucker zurück greifen.

Was darf ich essen Fructoseintoleranz Erdnussmus

Für meine toleranten Kinder gab es Apfelmark dazu. Sie haben tapfer gegessen und kaum genörgelt. Wirklich geschmeckt hat es ihnen aber nur mit einer ordentlichen Portion nutella. Ihr Fazit: „Mama, ich möchte nicht an deinen Kochkünsten zweifeln, aber die andern schmecken besser!“ Rührend, aber die veganen Pfannkuchen werden dann wohl eher kein Leibgericht meiner Kinder werden. Aber Mütter wissen, es kommt immer auf die Alternativen drauf an, die man anbietet 😉 Deshalb sorry Jungs, die veganen Pfannkuchen wird es wieder geben, aber ihr könnt auch gerne gekochten Kohlrabi mit Lauch haben!

Vegane, fructosefreie Grüße,

Eure Sabine


Testphase bei Fructoseintoleranz Avocado


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