Lebkuchengewürz für eine fructosearme Adventszeit!

Überall duftet es verführerisch nach Punsch und Lebkuchen, nur der Fructoseintolerante schaut mal wieder zu! Zu viel Zucker, zu viel Rosinen, zu viel Honig für den fructoseintoleranten Bauch! Aber mit einem leckeren Lebkuchengewürz bringt ihr den Geschmack wieder zurück in Euer zuckerfreies Leben!

Nachdem Lebkuchen und Glühwein nach der Diagnose Fructoseintoleranz leider nur noch sehr eingeschränkt genießbar sind, habe ich das Lebkuchengewürz für mich entdeckt. Aus meiner fructosearmen Adventszeit ist es nicht mehr wegzudenken!

Es schmeckt herrlich nach Weihnachten und man kann so vieles damit würzen! Das Müsli, das (den?) Porridge, die Milch, den Tee und sogar der Kaffee wird dadurch zum vorweihnachtlichen Gaumenschmaus! Probiert es einfach mal aus!

Lebkuchengewürz gibt es zur Weihnachtszeit fast überall fertig zu kaufen. Zumindest die, die ich kenne, sind zuckerfrei und bestehen wirklich nur aus fructosefreien Zutaten wie zum Beispiel Zimt, Anis, Piment, Muskat, Koriander, Kardamon oder Ingwer.

Ich habe vor Jahren ein Rezept für eine Gewürzmischung entdeckt, das ich absolut genial finde. Seither mische ich mein Lebkuchengewürz immer selbst. Es ist ganz leicht selbst gemacht und dient auch perfekt als kleine Lastminute-Aufmerksamkeit zu Weihnachten 😉 Davon abgesehen hält es sich auch ein paar Jahre im eigenen Gewürzschrank!


Rezept
fructosefreies Lebkuchengewürz


lebkuchengewürz fructoseintoleranz.png


Zutaten:

35 g Zimt
9g Nelken
2g Piment
1g Muskat
2g Koriander
2g Kardamon
2g Ingwerpulver
1g Muskatblüte gemahlen

ergibt 54g Lebkuchengewürz

Und so geht’s:

Alles Zutaten vermischen und fertig ist das Lebkuchengewürz.


Und was macht man mit den Resten?

Ich habe die Mengenangaben verhältnismäßig so lange erhöhrt, bis das meiste der Gewürze aufgebraucht war. Die Gewürzmischung habe ich dann in diese kleinen Vanilleschotenröhrchen gefüllt und verschenkt. Leere Gewürzstreuer eignen sich ebenfalls hervorragend, um das selbstgemachte Lebkuchengewürz zu verschenken.

Im Anschluss habt ihr vermutlich trotzdem viel Gewürze übrig, mit denen ihr schlimmsten Falls nichts anfangen könnt. Deshalb habe ich auch gleich noch ein paar Ideen für Euch, was Ihr aus den Resten zaubern könnt!

Die Muskatblüte und der Muskat…

Die Muskatblüte und den Muskat könnt ihr zum Beispiel in die nächste Bechamel (Diese Béchamelsauce muss jeder Fructoseintolerante kennen!) oder ins Kartoffelpüree (Kartoffelbrei als fructosefreie Beilage?) geben.

Der Zimt…

Zimt geht zumindest bei uns immer weg, ob im Müsli, im Milchreis (Mit diesem Trick wird Milchreis zuckerfrei und trotzdem süß!) oder im Griesbrei (Fructosearmer Griesbrei nach all der Fresserei!).

Das Ingwerpulver…

Ingwer kommt entweder in den nächsten Hot Ginger (Heißer Ingwer für Fructoseintolerante) oder wird zum gesunden Shot verarbeitet. Dazu braucht man eigentlich frischen Ingwer, aber getrocknet geht auch!  (So geht Ingwer Shot fructosearm und preiswert!) Auch in einer leckeren Kokossuppe macht sich der Ingwer super.

Piment, Koriander und Kardamon…

Piment, Koriander und Kardamon verschwindet ganz schnell in einer Suppe! Fructosearmes Gemüse Eurer Wahl oder vielleicht auch Garnelen in eine Pfanne anbraten und mit Kokosmilch und Brühe aufgießen, köcheln lassen. Dabei die Kokosmilch („Kokosmilch bei Fructoseintoleranz?“) im Verhältnis eins zu eins mit der Brühe mischen (Fructoseintolerante: Augen auf beim Brühen kauf!!! [Anzeige]). Am Ende so viel der Gewürze zugeben, wie ihr mögt. Zusätzlich vielleicht noch mit ein wenig Curry abschmecken – sehr lecker!

Die Nelken…

Schwierig. Das mit den Nelken ist wirklich schwierig. Hier habe ich leider keine Lösung für Euch. Außer vielleicht die nächsten Bratensoße damit aufpeppen?


Und nächste Woche verrate ich Euch, wie Ihr aus Eurem Lebkuchengewürz einen unglaublich leckeren fructosearmen und weihnachtlichen Schokoaufstrich zaubern könnt! Spätestens dann könnt ihr die Weihnachtszeit fructosearm schlemmen!

Eure
sabine fructoseintoleranz kl

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